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Der Startup Bus bringt Start-up Buzz
Wenn sich Apple-Boss Steve Jobs die Nase putzt, dann liest man es am nächsten Tag in der Zeitung. Junge Start-ups hingegen müssen sich oft durch den ganzen medialen Wald kämpfen, um nur ein bisschen Aufmerksamkeit zu erheischen. Doch diesen Mangel können clevere Gründer durch außergewöhliche Ideen wieder wett machen. So geschehen beim Projekt Startup Bus. 25 Techies sind per Bus unterwegs nach Austin/Texas. Unterwegs wird gegründet, gecoacht und gecodet, doch am Ende der Reise warten gleich mehrere Belohnungen.
Eine feine Idee, die der australische Wahlkalifornier Elias Bizannes da mit nach San Francisco gebracht hat: Ein internationales Trüppchen aus 25 Möchtegern-Gründern fährt in einem Bus die Westküste hinunter und biegt dann ab nach Austin Texas. Austin ist zwar das geografische Ziel dieses Roadtrips, doch das unternehmerische Ziel ist das Gründen von gleich sechs Start-ups.
Doch nicht nur der Startup Bus an sich ist schon eine Geschichte wert, sondern auch die Reise der Gründer, auf der sich so einiges tut. Dementsprechend twittern die rollenden Unternehmer was das Zeug hält und halten uns über ihre "laufenden" Projekte und ihre Zwischenstationen, wo auch schon einmal ein Gründer-Coaching stattfindet, up to date.
So erfahren wir beispielsweise von TXTLI, einem "Twitter for Cars". Anstatt twitter-Adressen zu benutzen, schreibt man an Nummernschilder. Die Nachricht kommt dann im besten Fall im vor einem fahrenden Wagen an. - Eine Idee, die nur auf der Straße geboren werden konnte. Auch Pairwise ist auf der Reise entstanden. Dieses "Foursquare for Business" soll eine Art Xing mit GPS-Funktion sein: Wenn jemand aus Deinem Netzwerk oder jemand, mit dem Du gerne eine Geschäftsverbindung eingehen möchtest in Deiner Nähe ist, schlägt Pairwise Alarm.
Das Finale der Reise bildet ein Treffen mit Investoren, die sich die unterwegs entstandenen Ideen präsentieren lassen und entscheiden, ob und wieviel sie in die zukünftigen Start-ups investieren. Doch der emotionale Höhepunkt wird der Besuch des berühmten SXSW (South-by-SouthWest)-Festivals, einem alternativen Musik- und Tech-Event in Austin sein, wo als Entschädigung für zwei Tage denken und programmieren eine ordentliche Party auf die Jungs wartet. Wer die nicht verpassen will: Sie fängt genau in 18 Stunden und 21 Minuten an.
Vorgemacht haben es übrigens bereits die finnischen Betreiber von arcticstartup.com, die sich für eine Reise zum Le Web-Event in Paris einen Saunatruck zusammengebaut haben. Schade, dass es bei uns noch nicht gibt - aber mit ein bisschen Glück erwartet uns auch bald ein Hamburger Start-up-Elbkahn oder eine bayerische Gründerhüttn.
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Kommentare zu Der Startup Bus bringt Start-up Buzz
Kommt der Bus nicht her, kommt man zum Bus
Es ist übrigens auch ein Münchner Student mit an Bord, wie ich heute morgen in meinem Mailaccount lesen durfte :) Insofern sollte man nicht bedauern, dass es das hier nicht gibt. Der moderne Gründer von heute geht einfach über den Teich und macht mit.
Gruß aus Austin
Wow, ich kann kaum glauben wer alles über uns berichtet! (ich bin übrigens der einzige Deutsche an bord des Busses. Represent!)
Ich bin immernoch ein bisschen überwältigt von der ganzen Erfahrung aber kann nur sagen, dass es mit das Beste war, was mir je passiert ist. Innerhalb von 48 Stunden sind aus völligen Fremden beliebiger Altersgruppe enge Freunde geworden und es fühlt sich an, als hätten wir einen Wochenlangen Roadtrip zusammen verbracht.
Ich hoffe, dass ich bald dazu komme bmehr darüber zu schreiben wie es gelaufen ist und warum wir sowas in Deutschland brauchen.
Bis dahin würde es mich freuen, wenn jeder beim thestartupbus Investment Spiel unter hhttp://game.thestartupbus.com/i/49b4296 mitmacht (und für mein Team, DormDorm), abstimmt.