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Social Networks werden zu Meinungsmachern, 250 Millionen für Twitter?
Social Media nimmt bei den Kaufentscheidungen der Nutzer eine immer bedeutendere Stellung ein. Zu diesem Schluss kommt die US-Studie "Media Myths & Realities" von der Kommunikationsagentur Ketchum sowie dem University of Southern California Annenberg Strategic Public Relations Center. Die Analyse wurde jetzt das dritte Jahr in Folge erstellt.
Insgesamt nahm die Nutzung von Shopping-Angeboten im Web in den letzten drei Jahren deutlich zu. Gaben 2006 noch 17 Prozent der Befragten an, über das Web einzukaufen, waren es 2008 bereits 35 Prozent. 44 Prozent der Besucher von Web-Shops lesen auch die Kommentare auf den Seiten. Die Macher der Studie schließen daraus, dass sich diese Shop-Angebote immer mehr zu "virtuellen Versammlungsplätzen und Informationszielen" wandeln.
"Wenn Sie sich die Produktbesprechungen auf Seiten wie Amazon ansehen, werden Sie feststellen, dass die Nutzer dort über die Besprechungen hinaus auch auf die jeweiligen Kommentare eingehen. Dieser Effekt bewirkt das Entstehen von neuen sozialen Netzwerken im Web", kommentiert Nicholas Scibetta, Partner bei Ketchum, die Ergebnisse. Laut Scibetta gibt es diese Netzwerke mittlerweile nicht mehr nur auf Shop-Plattformen, sondern auch in den Online-Ausgaben von Zeitungen, Video-Angeboten wie YouTube oder dem "Blogger in der Nachbarschaft". "Das Ergebnis unserer Studie ist, dass sich die Grenzen zwischen vormals getrennten Medien durch die weitverbreitete Verfügbarkeit solcher Konversationen auflösen."
Die Untersuchung zeigt, dass die Anzahl der Informationskanäle bei den Konsumenten so groß ist wie nie zuvor. 26 Prozent der Befragten nutzten soziale Netzwerke (2006: 17 Prozent). Die Zahl der Nutzer von Blogs verdoppelte sich etwa in den letzten drei Jahren von 13 auf 24 Prozent. Das Fernsehen liegt mit 65 Prozent als Top-Informationsquelle weiterhin vorn. Doch zeichnet sich hier ein Rückgang gegenüber 2006 ab: Zu diesem Zeitpunkt waren es noch 71 Prozent. Keine Änderung gab es bei den Suchmaschinen. Sie werden in den letzten Jahren konstant von 60 Prozent der Befragten als Informationsquelle genutzt. Das TV bleibt also das einflussreichste Werbeinstrument. Das Internet holt langsam, aber sicher auf.
Die Studie vergleicht die Medien-Nutzungsgewohnheiten von 1.000 erwachsenen US-Amerikanern mit der von 500 Kommunikationsprofis. Sie wurde vom 30. September bis zum 18. Oktober 2008 durchgeführt. +++
Der Kurznachrichtendienst Twitter plant angeblich eine neue Finanzierungsrunde. Das berichten übereinstimmend mehrere US-Onlinemagazine. Wie hoch das angestrebte Venture Capital sein soll, ist nicht bekannt. Das Unternehmen wurde auf 250 Millionen Dollar bewertet. Die bisher letzte Finanzierungsrunde gab es im Juni 2008. Damals konnte das Unternehmen 15 Millionen Dollar einwerben. Laut Techcrunch soll Twitter bereits mit Institutional Venture Partners (IVP) ein Term Sheet unterzeichnet haben.
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Kommentare zu Social Networks werden zu Meinungsmacher ...
Herr
Laut techcrunch sollen nicht 250 Millionen Risikokapital eingesammelt werden sondern "wahrscheinlich mehr als die 20 Millionen die in vorherigen Runden eingesammelt wurden" Das Unternehmen wird in dem Term Sheet mit 250 Millionen Dollar bewertet, das sagt aber noch nichts über die Höhe der Finanzspritze aus...
Ihr Hinweis
Hallo Textomat,
da ist uns ein Fehler unterlaufen. In der Tat wurde Twitter mit 250 Millionen Dollar bewertet. Das Unternehmen will diese Summe nicht als Kapital einwerben. Wir haben den Text entsprechend geändert.
Vielen Dank für Ihren Hinweis!
Ihr förderland-Team