Venture Capital - Aupeo sichert sich frisches Kapital
20.01.09 10:20

Venture Capital

Aupeo sichert sich frisches Kapital

Der von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin, die private Beteiligungsgesellschaft J.C.M.B. sowie Ventegis Capital stellen dem Berliner Start-up Aupeo im Rahmen einer zweiten Finanzierungsrunde einen signifikanten Millionenbetrag zur Verfügung. In der ersten Finanzierungsrunde hatten sich strategische Business Angels aus dem Hardware-Umfeld an Aupeo beteiligt, das neben der Berliner Zentrale auch Büros in New York, Taipeh und Sao Paolo unterhält.

"Eine derart gute Ausstattung unserer Frühphase bringt uns alle Möglichkeiten das ehrgeizige Wachstumsziel zu verwirklichen, Ende 2009 Marktführer für nutzergetriebenes Internetradio in Deutschland zu sein", beschreibt Armin G. Schmidt, Geschäftsführer der Aupeo GmbH, die Ambitionen des Unternehmens. "Wir haben jetzt hervorragende Mittel, unseren technologischen und konzeptionellen Vorsprung in Marktmacht umzusetzen."

Aupeo.com ist eine Internetradioplattform, auf der sich Musikliebhaber aller Stilrichtungen ihr individuelles Musikprogramm zusammenstellen können. Das Unternehmen plant mit einer Kombination aus neuartiger Online-Plattform und Hardware-Integration den Durchbruch des Internetradios im Massenmarkt: Diese nächste Internetradio-Generation soll - neben allen beliebten Features herkömmlicher Online- und Empfehlungsradios - vor allem bezüglich Klangqualität, Bedienkomfort und Wohnzimmertauglichkeit neue Maßstäbe setzen, heißt es von Seiten des Berliner Start-ups.

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Kommentare zu Aupeo sichert sich frisches Kapital

Seit wann investiert die Ibb in illegalen Schrott?

Mal davon abgesehen, dass es eine schlechte Kopie von Last.fm ist, finde ich die Seite eigentlich ganz schick. Das Radio funktioniert gut und von der Musikqualität bin ich auf jeden Fall beeindruckt. Aber man kann keine CDs kaufen und dann den Stream der Mp3's für jeden kostenlos zugänglich machen. Sonst könnte sich ja jeder 10 DVDs holen und eine Kino-Seite aufmachen auf der jeder die Videos streamen kann.
Also schaut es euch schnell an, wenn die erste Klage kommt sind die wieder weg vom Fenster. Außer die gehen nach der Devise "wo keine Kläger da..." Aber dann hätte ich das Unternehmen nicht unbedingt in Deutschland aufgemacht. Haben wir hier im Land soo wenig Ideen, dass wir immer nur Sachen kopeiren können? Waren wir nicht mal das Land der Dichter und Denker?

Diese Nachricht wurde von Michael Inster am 21.01.09 (15:39:04) kommentiert.

Wo ist der Mut der Investoren?

Viel Schlimmer als die Legalität, die die Investoren mit Sicherheit geprüft haben finde ich das mittlerweile völlig überholte Konzept. Die IBB und Ventegis ist selber Schuld, wenn sie sich Mitarbeiter holen, die meinen das irgendwelche Kopien alter Konzepte ( namentlich last.fm ) sich irgendwann auszahlen könnten. Aber das ist leider Deutschland. Für Pro7 war der Einstieg beim Social network lokalisten.de auch ein völliger Reinfall, insbesondere finanziell. Wenn man einer der ersten ist und wie facebook / myspace 100.000.000 User hat zahlt es sich natürlich auch über Bannerwerbung aus. Aber wie soll aupeso jemals viel Geld verdienen, selbst wenn sie last.fm ein paar user klauen? Über Bannerwerbung? Über verkaufte mp3s in einem toten musikmarkt. Was ist los? Trauen sich die Investoren in Deutschland immer nur in altbewährtes zu Investieren? "Das hat bei last.fm vor 5 jahren gut geklappt"

Diese Nachricht wurde von Dieter Schreibers am 29.01.09 (16:43:32) kommentiert.
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