Kontoblick.de - Schluss mit der Zettelwirtschaft
07.01.09 10:30

Kontoblick.de

Schluss mit der Zettelwirtschaft

"Die Idee zu kontoblick.de entstand in den ersten Monaten des Berufslebens, kurz nach dem Studium", so Cederskog, Mitgründer und Geschäftsführer von kekaya. In einer Phase also, in der plötzlich mehr Geld zur Verfügung steht, aber auch die Ausgaben deutlich ansteigen. Da den beiden eine klassische Lösung via Excel-Sheet zu aufwendig war, machten Sie sich auf die Suche nach webbasierten Angeboten, die das Problem der privaten Finanzverwaltung lösen konnten.

Doch ihre Recherche lieferte keine zufriedenstellenden Ergebnisse, wie Cederskog verdeutlicht: "Wir haben uns also zunächst nach Angeboten in Deutschland umgeschaut. Als Teil der ´Generation Web 2.0`kam eine Software-Lösung, kostenpflichtig und an einen Computer gebunden, nicht in Frage und im Online-Bereich gab es in Deutschland nichts Vernünftiges. Schließlich sind wir in den USA fündig geworden. Dort waren zu diesem Zeitpunkt Konzepte wie wesabe.com und mint.com gerade in frühen Beta-Phasen. Leider ist es weder technisch möglich, diese Dienste in Deutschland sinnvoll zu nutzen, noch sind sie inhaltlich auf den deutschen Markt zugeschnitten."

Wie so oft, wenn der Markt ein Bedürfnis nicht befriedigen kann, war eine neue Geschäftsidee geboren und so begannen Christopher Cederskog und Philipp Erler im Juni 2008 mit der Entwicklung von kontoblick.de. Beide hatten zuvor an der WHU Otto Beisheim School of Management in Vallendar studiert, wo auch Oliver Samwer seinen Abschluss machte, bevor er zu einem der erfolgreichsten deutschen Internet-Unternehmer wurde und schließlich 2006 – gemeinsam mit seinen Brüdern – den European Founders Fund (EFF), einen Risikokapitalgeber für Web Start-ups, ins Leben rief.

Kekaya setzt auf erfahrene Investoren

Oliver Samwer war es auch, dem die beiden kontoblick-Gründer ihr Konzept präsentierten und der sich sofort für die Idee begeistern konnte. Der erste Investor war also schnell gefunden und kurz darauf beteiligte sich mit Holtzbrink Ventures ein weiterer Kapitalgeber an dem noch jungen Münchner Unternehmen. !Die Zusammenarbeit ist extrem professionell. Kaum jemand hat mehr Erfahrung in dieser Branche, als diese beide Investoren. Sie sind super vernetzt und können zu fast jedem Thema helfen. Erst kürzlich haben wir mit Martin Weber sonntags einen Punkt über mehrere Stunden konstruktiv per E-Mail diskutiert. Dass er und auch die Samwers sich so viel Zeit nehmen, ist klasse", meint Cederskog zu der Zusammenarbeit.

Doch Investoren setzen nur auf Geschäftskonzepte, die sich zumindest langfristig auszahlen. Wie also wollen die beiden Gründer mit kontoblick.de Umsätze generieren, werden doch die Grundfunktionen von kontoblick.de wie Kontoführung und Auswertungen der Finanzen kostenlos angeboten? "Aus den Grundfunktionalitäten der Anwendung ergibt sich sehr schlüssig ein nachhaltiges Geschäftsmodell", meint Cederskog dazu und erklärt weiter: "Wir werden unsere Nutzer bei der Optimierung Ihrer Langzeitverträge unterstützen. Dazu entwickeln wir ein System, das an Hand bestehender Verträge bedarfsgerecht Vertragswechsel dort empfehlen wird, wo es sinnvoll ist. Sinnvoll heißt für uns, dass sich das Preis-Leistungs-Verhältnis für den Nutzer deutlich verbessern muss – entweder durch niedrigeren Preis oder bessere Leistung. Entscheidet der Nutzer sich für unseren Vorschlag, erhalten wir vom Anbieter eine Provision."

Die nächsten Meilensteine wollen erreicht werden

Befragt nach den Zukunftsaussichten des noch jungen Start-ups gibt sich Cederskog optimistisch: "Für die Weiterentwicklung von kontoblick haben wir große Pläne. In Kürze werden wir Bargeld- und Kreditkartentransaktionen sehr intuitiv abbilden. Daneben genießt Mechanismus zur automatischen Optimierung von Langzeitverträgen höchste Priorität. Wir freuen uns darauf, dem Nutzer genau vorzurechnen, wie viel er beispielsweise durch den Wechsel seines Stromanbieters sparen kann."

Für alle, die mit dem Gedanken spielen, ihre Finanzen künftig mit kontoblick.de zu verwalten und auszuwerten, steht auf der Website eine Video-Einführung zur Verfügung, die über die momentanen Grundfunktionen informiert.

© 2009 förderland
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Kommentare zu Schluss mit der Zettelwirtschaft

Funktioniert prima

Benutze kontoblick jetzt seit Februar und kann die Seite voll empfehlen, deutlich Zeitsparender im Vergleich zur Finanzverwaltung mit Excel, und die automatische Kategorisierung funktioniert auch richtig gut, *thumbs up*

Diese Nachricht wurde von RobertEnde am 24.04.09 (15:49:41) kommentiert.
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