Gründertagebuch von Nils Dreyer, netjobbing.de - Mit wenig Mitteln viel erreichen - Tipps für einen effizienten Messebesuch
15.10.09 11:30

Gründertagebuch von Nils Dreyer, netjobbing.de

Mit wenig Mitteln viel erreichen - Tipps für einen effizienten Messebesuch

Als Unternehmer ist es wichtig, immer auf dem neusten Stand zu sein, neue Kontakte zu knüpfen, aber auch die bereits bestehenden Kontakte zu pflegen. Diese Möglichkeiten bot die Messe dmexco 2009, die am 23.09. und 24.09. in Köln stattfand. Bei der dmexco handelt es sich um eine internationale Business-Veranstaltung für Fachbesucher aus dem Bereich Marketing und Werbung, digitale Vermarktung und Kommunikation allgemein. In seinem Gründertagebuch beschreibt Nils Dreyer, wie er mit dem Team von Textprovider vor Ort die Messe wahrgenommen hat und gibt wichtige Tipps im Bezug auf die Vorkehrungen.

Die Gründer von netjobbing.de: Nils Dreyer (l.) und Arne Stoschek (r.).

Die Planung

Zur Gewährleistung eines reibungslosen Messebesuches empfiehlt es sich, mindestens vier Wochen vor Messebeginn mit den Vorbereitungen zu starten. So wurde das Textprovider Messe-Team in zwei Gruppen aufgeteilt und die Telefone im Büro für einige Zeit blockiert. Die erste Gruppe war dafür zuständig, Termine mit Ausstellern zu vereinbaren. Die zweite Gruppe machte Verabredungen mit potenziellen Kunden aus, zu denen man bereits Kontakt hatte, es bisher jedoch zu keinem Treffen kam.

Auf der Messe

Bei der Terminvereinbarung ist es effektiv, die Termine im 30-Minuten-Takt zu legen. So schafft man über zehn Termine an einem Tag. Werden die Termine zu zweit besucht, hat das zum einen den Vorteil, dass man mehr Input aus einem Gespräch mitnimmt und der Output durch sich ergänzende Fragen und Antworten im Zusammenspiel erfolgt. Dies macht einen professionellen Eindruck. Zum anderen hegt man eine gewisse Flexibilität. Dauert ein Gespräch mal länger, was durchaus öfter passieren kann, kann eine Person sich pünktlich auf dem Weg zum nächsten Termin machen. Der Messebesuch sollte hauptsächlich genutzt werden, um Beziehungen aufzubauen. Konkrete Geschäftsabschlüsse zu erwarten, wäre unpassend.

Das Interesse wecken

Wichtig ist es, positiv aufzufallen, damit sich die Leute besser an das Unternehmen erinnern. So engagierten wir anstelle von unnahbaren Models zwei sympathische und hübsche Mädels „von nebenan“ mit Textprovider T-Shirts in knalligem orange bekleidet, die für die Promotion vor Ort zuständig waren. Beide wurden vorab gezielt geschult, Leute in Gespräche zu verwickeln, nebenbei Flyer zu verteilen und verstärkt Visitenkarten einzusammeln.

Die Nachbereitung

Von der Messe wieder zurück im Büro dürfen die Nachbereitungen nicht vernachlässigt werden. Die Visitenkarten müssen selektiert werden, die Kontakte ins CRM eingepflegt werden, bestenfalls auch in soziale Netzwerke wie Xing hinzugefügt werden. Spätestens eine Woche nach dem Messebesuch ist es angebracht, die Kontakte anzurufen und konkrete Angebote zu unterbreiten.

Fazit

Nach dieser Woche können wir jetzt schon sagen: Der Messebesuch hat sich gelohnt! Das Textprovider Messe-Team hat insgesamt über sechzig Gespräche führen und den Leuten Textprovider als interessante Marke präsentieren können. Unter anderem auch durch die positiven Pressereaktionen auf Textprovider. Die ersten Angebote an Neukunden sind bereits erstellt und verschickt.

© 2009 förderland
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